Trainingsformen

AUSDAUERTRAINING – BERGWANDERUNG:
In den ersten Schulwochen absolvieren wir unser Training hauptsächlich im Freien. Abwechslungsreiche Bergtouren mit Schistöcken sollen uns die notwendige Grundlagenausdauer für den Winter geben. Gegangen wird in unterschiedlichen Trainingsgruppen, womit wir versuchen, die altersspezifischen Intensitäten zu differenzieren und Überforderung zu vermeiden. Während dem Training wird den Schihauptschülern auch unsere tolle Bergwelt mit all ihren Facetten näher gebracht, wie dieses eindrucksvolle Bild beweist.
Das Berggehen soll nicht nur die Grundlagenausdauer, sondern auch Trittsicherheit, Mut, Gleichgewicht und Geschicklichkeit verbessern. Faktoren, die für das dynamische Gleichgewicht beim Rennlauf von großer Wichtigkeit sind.

AUSDAUERTRAINING AM MOUNTAINBIKE BZW. BEIM GELÄNDELAUF
Im Frühjahr sitzen wir hauptsächlich am MTB, um das Grundlagentraining wieder aufzubauen. Deshalb MTB, da es sehr gelenkeschonend (nach einer langen Rennsaison) ist. Es wird gezielt mit genauen Pulsvorgaben zuerst in der Ebene begonnen, um sich wieder auf die neue Belastung bzw. auf das neue Sportgerät einstellen zu können und um Überbelastung zu vermeiden. Speziell der Drau – Radweg bietet sich hier perfekt an. Später wird in 3 bis 4 Gruppen unterschiedlichen Niveaus an der Kondition weitergearbeitet. Mit den älteren Jahrgängen geht es dann ab ins Gebirge. Touren zwischen 500Hm – 1000Hm sind da keine Seltenheit. Die Erstklassler fahren hingegen ihnen angepasste Touren zwischen 200Hm – 400Hm. Natürlich darf die Abwechslung im Frühjahr nicht fehlen. Landhockey, Schwimmen, Triathlon, Felsenlabyrinth, Orientierungslauf mit dem HSV Spittal und Geländelauf mit Felsenspringen am Weissensee stehen neben dem Grundlagentraining immer auf dem Programm.
Hingegen im Herbst wird ausschließlich gelaufen bzw. wenn das Wetter es noch zulässt ins Gebirge gegangen. Geländeläufe (Crosssläufe), Orientierungsläufe, Fahrtenspiele im Wald, Räuber und Gendarm, aber auch längere Bergtouren sollen die Kondition weiter verbessern.

INLINESKATEN:
Inlineskaten ist ein weiterer, wichtiger Trainingsinhalt. Vor allem das Gleichgewicht und die Gewandtheit mit diesem Sportgerät sollte geschult werden. Auch die Imitation des Slalomschwunges zwischen den Slalomstangen versuchen wir zu verbessern. Speziell das Gleichgewicht während der Rollbewegung sollte verbessert werden.

 

KOORDINATIONSTRAINING:
Speziell im Herbst wird auch darauf geachtet, die Koordinationsfähigkeit unserer Schüler zu verbessern. Spezielle Lauf, Sprung und Geschicklichkeitsparcours werden im Freien oder in der Halle aufgebaut. Besonderer Wert wird auf die exakte Ausführung der Übungsvorgaben gelegt. Es geht hierbei nicht um die Schnelligkeit der Übungsdurchführung, sondern um die Exaktheit der Übungsausführung. Mit großen Defiziten haben wir meist in den ersten Klassen zu kämpfen. Die Kinder haben zwar die Schitechnik mit viel Übung schon gut automatisiert, aber speziell in der Anpassungsfähigkeit bei neuen Übungen sieht man, wer sich schnell umstellen und neue Bewegungsvorgaben flink bewältigen kann. Hier ist viel Geduld notwendig, wenn Kinder bei einfachen Übungen ihre Grenzen kennen lernen. Aber mit Fleiß und Durchhaltevermögen kann man diese frustrierenden Phasen bewältigen. „Kein Meister ist noch vom Himmel gefallen“.

MENTALES TRAINING:
Für uns ist es wichtig, dass sich die Kinder aus dem Alltag entreißen können. Mit Phantasie – Erlebnisreisen oder mit mentalen Bewegungsreisen durch den eigenen Körper können sich unsere Schüler entspannen. Die Schihauptschüler können Pölster bzw. Lieblingstiere mitnehmen und jene Positionen einnehmen, in denen sie sich am besten entspannen können. Mit Meditationsmusik im Hintergrund werden Phantasiereisen zu einem tollen Erlebnis. Jeder Athlet kann sich in seine eigene „Traumwelt“ verkriechen! Speziell diese mentalen Vorstellungsreisen zu tollen Texten sollten die Körper beruhigen und entspannen, aber auch das Vorstellungsvermögen schulen.

VIELSEITIGKEIT
Mut, Koordinationsfähigkeit, Geschicklichkeit und Eigenverantwortung sind weitere wichtige Säulen im Trainingsprogramm eines Skirennläufers ermöglicht.

Aber auch Spaß sollte immer ein wichtiger Begleiter in einer Trainingseinheit sein. Den Schülern Freude an der Bewegung zu vermitteln ist auch ein wichtiger Teil in unserem Trainingsprogramm.
Gerade in der „schneelosen“ Zeit bieten wir den Schülern äußerst abwechslungsreiche Sportarten und Programme an:

Inlinehockey
Schwimmen
Biken
Tennis
Klettern ( indoor und outdoor)
Wasserspringen
Abgestimmte Fitnessprogramme
Hallentraining mit Geräteturnen, Ballspielen, Parcourläufen,Trampolin,…)
Leichtathletik
Ausflüge ( Besichtigungen, Lehreinheiten von Spezialisten)

Das oberste Gebot ist für uns
„SPASS und FREUDE beim TRAINIEREN“